50 Jahr Feier der BKV


 

Ehrenschirmherr: Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber

Ehrenschirmherr: Herbert Hofauer, 1. Bgm. Stadt Altötting

 

Schirmherr: Dr. Klaus Reinhardt, General a.D.

 

 

FESTPROGRAMM

 

Samstag, 24. Juni 2006

 

 18.15 Uhr   Aufstellung zur Gefallenen- und Totenehrung

 18.30 Uhr   Abmarsch zum Ehrenmal (Kriegerdenkmal)

 19.00 Uhr   Gedenkandacht am Kriegerdenkmal

 19.30 Uhr   Rückmarsch zum Festzelt

 20.00 Uhr  Kameradschaftsabend                                    Grußworte - Ansprachen – Ehrungen

Bayerische Kameraden- und Soldatenvereinigung e.V.

 Einladung zum

 50 - jährigen

Gründungsfest

 24. - 25. Juni 2006

in Altötting

 

Sonntag, 25. Juni 2006

                08.00 Uhr      Eintreffen der Vereine

            09.00 Uhr      Empfang der Ehrengäste

            09.30 Uhr      Abmarsch (Kirchenzug) zur

                                    Basilika

            10.00 Uhr      Festgottesdienst mit Ansprachen

            11.45 Uhr      Rückmarsch zum Festzelt

                       Mittagessen und Grußworte

            13.30 Uhr      Beginn der Landesversammlung

                                    mit Neuwahlen 

                                               15.00 Uhr      Verabschiedung der Gäste/Vereine

 

 

 

Die Jubiläumsfeier der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) war ein Fest der Superlative: 10.000 Teilnehmer aus annähernd 1000 deutschen und österreichischen Vereinen gaben der „Jubilarin“ die Ehre, selten sah man solch farbenprächtige Uniformen in der Wallfahrerstadt, im Festzelt erreichten Temperaturen wie Stimmung Rekordniveau.

Vor 50 Jahren war in der Altötting im Rahmen der 10. Kriegerwallfahrt mit 30.000 Teilnehmern die Entscheidung getroffen worden, einen bayerischen Dachverband zu gründen: die BKV. Grund genug, das Jubiläum auch wieder in Altötting zu feiern.

Seinen offiziellen Anfang nahm das Festwochenende am Samstag mit dem Totengedenken am Altöttinger Kriegerdenkmal. Kapelladministrator Msgr. Alois Furtner sagte, sein Bruder sei im 2. Weltkrieg gefallen. Kameraden hätten seiner Familie nach dem Krieg ein Bild des Bruders, eingebettet in einem kleinen Kreuz, übergeben. Die Erinnerung an die Toten gelte es aufrecht zu erhalten, die Mahnung vor Gewalt sei eine allgemeine Aufgabe. BKV-Präsident Hans Schiener sagte, Vergessen und Verdrängen der Untaten des 2. Weltkrieges sei falsch; der Krieg muß geächtet werden. „Krieg es kein Mittel zur Politik. Wir müssen der Geschichte ins Auge sehen. Nur so können wir für die Zukunft lernen, richtig mit Konflikten umzugehen und die Menschrechte zu achten“. Im Anschluß an die Totenehrung zogen die Abordnungen zum Festzelt, wo ein zwangloser Festabend gefeiert wurde.

Nach dem Empfang der Gastvereine und Ehrengäste am Dultplatz setzte sich am Sonntag der schier nicht enden wollende Festzug mit 18 Musikkapellen und rund 10.000 Teilnehmern in Bewegung zur Basilika. In seiner Festpredigt sagte Stadtpfarrer Günther Mandl, die Gefahren und Turbulenzen des Lebens machtem dem keine Angst, der die Botschaft von Jesus Christus verstanden hat. Die BKV habe immer den Schulterschluß mit der Kirche gesucht. Dieser Verband habe Ansehen und sei anerkannt. Mandl appellierte: „Mögt Ihr weiter im Glauben an Gott die Werte des Menschen verteidigen.“

Dr. Klaus Reinhardt, Viersterne-General a.D. und Schirmherr der Jubiläumsfeier sagte, die BKV sei eine verlässliche Dienerin der Bundesrepublik. Er lobte die Mitglieder der Kameraden- und Reservistenvereinigungen als Garanten des Friedens, warnte aber gleichzeitig vor den Gefahren durch Terror, religiöse und ethnische Auseinandersetzung, in die auch Soldaten der Bundeswehr bei ihren Auslandseinätzen eingreifen müssten: „Wir müssen das Feuer austreten, wo es brennt, damit es sich nicht bis zu uns ausbreitet.“

Ludwig Bieringer, Präsident des Österreichischen Kameradschaftsbundes, lobte die Solidarität und das soziale Verantwortungsgefühl der BKV und überreichte an Präsident Hans Schiener das österreichische Bundesehrenzeichen für internationale Beziehungen. Generalmajor a.D. Ekkehard Richter. Vorsitzender Beirat Freiwillige Reservistenarbeit, Bonn, sagte, schon das Leitmotto der BKV „In Treue fest, für Gott, Heimat und Vaterland“ sei bezeichnend für deren Selbstverständnis. Ehrenschirmherr Bürgermeister Herbert Hofauer machten keinen Hehl aus seiner Freude; daß sich die Deutschen jetzt – vor allem auch im Kontext mit der Fußball-WM – wieder sichtbar zu ihrer Nation bekennen; die BKV tue dies schon seit Jahrzehnten.

Bei den Neuwahlen an der BKV-Spitze gab es keine Veränderungen: Vorsitzender Hans Schiener, (Plößberg, Oberpfalz), Stellvertreter Horst Tresch (Niederschönenfeld, Schwaben), Josef Prosch (Strullendorf, Oberfranken) und Hans Fuchs (Freyung, Niederbayern).

Letzte Vorbereitungen am Festzelt

Empfang beim Bürgermeister der Stadt Altötting Herbert Hofauer

 
Empfang der BKV im Hotel Plankl

Totenehrung am Kriegerdenkmal Altötting

 

Kirchenzug, Festgottesdienst, Defilierung und Festzelt

Jüngster Teilnehmer (15 Monate) der 50-Jahr-Feier